Mein persöhnlicher Mallorca Blog

Konkrete Pläne.

17. April 2009

Die Nacht, sowie alle folgenden Nächte waren einfach nur kurz!

Ich behaupte einfach mal, daß der Mensch mehr wie vier Stunden Schlaf täglich braucht.

Uns beiden geht es wenigstens so:-(

Wir fingen also an in jeder freien Minute das Thema Mallorca zu konkretisieren.

Ich habe ja Jaaaahre Zeit gehabt meinen Traum im Kopf zu stricken, aber an diesem Punkt bin ich da wohl immer vorbei geschlittert.

Auch die 500 Sendungen mit den Auswanderern habe ich schon fast auswendig gelernt. Aber irgendwie kam diese Stelle mit der Anfangsplanung nicht darin vor!

Irgendwie denken oder handeln wir anders.

Egal, die Gedanken müßen wir uns machen….. macht ja kein anderer für uns!

Jutta geht Abends ins Bett und hat schon Kopfkino. Ich Grübel und komme auf keinen Grünen Zweig.

Das Internet ünterstützt uns auch nicht gerade. Eine Frage und fünf verschiedene Antworten.

Ich werde selber ein Portal auf die Beine stellen:-)

Nachdem wir (besser gesagt Jutta) dieses Thema mit Kai nochmals durchgekaut haben, stellte sich raus, daß Kai ziemlich stinkig war.

Natürlich hat er sich auch seine Gedanken gemacht, und eigentlich war er ja derjenige der Ausziehen wollte. Nun ….. VERARSCHT…. DU bleibst zu Hause und die alten ziehen aus…….verkehrte Welt.

Aber er hat ja Recht. Er will ausziehen und hat die Sicherheit, wenn ihm in seiner neuen Wohnung die Decke auf den Kopf fällt kann man ja immer nach Mama und Papa gehen und wird wieder aufgebaut. Mit unseren plötzlichen Plänen kann er das natürlich vergessen.

Ok, es gibt noch Oma`s und Opa`s, aber das ist irgendwie was anderes. Logisch oder?

Zwei heftige Veränderungen auf einmal im Leben. Das muß man erstmal wegstecken!

Am nächsten Tag (wir planen immer noch unseren neuen Lebensabschnitt)  hatte er sich wohl seine Gedanken gemacht.

Eigentlich muß man seinen Eltern den Traum ja nicht gerade ausreden.

Er meinte nur, daß er sich mit dem Gedanken erst anfreunden müsse.

Er dachte, wenn wir das Thema “Auswandern” irgendwann mal erwänt hatten, er dieses als spinnerei angesehen hatte, weil sein Vater ja solange er ihn kennt nichts anderes labert.

Tja…..irgendwann holt der Traum einen immer ein.

Mittlerweile, wir haben vom ersten Anruf schon eine Woche rum, hat er sich wohl an den Gedanken gewöhnt.

Er plant bereits die Wohnung umzuräumen.

Soll er auch. Wenn es aus welchen Gründen mit unserem Traum nicht klappen sollte, dann will er sich so oder so eine eigene kleine Wohnung nehmen.

Somit wird sich für uns ja nicht allzuviel ändern.

Wir konnten unsere Gedanken weiterführen und planen,planen,planen……

Das Telefonat.

17. April 2009

Jutta meldete sich und schaute mich stutzig an.

Es war die Dame, die im Januar an dem besagten Freitag nicht angerufen hatte.

Wir hatten mittlerweile April!

Och, sagte sie, sie wollen bestimmt meinen Mann sprechen und gab mir den Hörer.

Die freundliche Dame war ein wenig verdutzt und wollte eine Frau namens Jutta sprechen:-)

Ich gab den Hörer zurück und lauschte gespannt auf Jutta`s Worte.

Da wir leider keine Freisprecheinrichtung an dem Telefon haben, bekamen Kai und ich immer nur Jutta`s Antworten und Fragen mit.

Ich grinste Kai an und flüsterte leise ” pack schonmal deine Köfferchen”… natürlich im Scherz.

Weil Kai`s Pläne ja gerade bei uns am Tisch diskutiert wurden, passte es wie Arsch auf Eimer:-)

Jutta war immer noch am telefonieren. Mittlerweile bereits 40 Minuten.

Ich ahnte schon was…..!

Es wurde noch mein Name gesagt, noch ein paar Daten, freundliches gelächter, und ein neuer Telefon Termin in 7 Tagen vereinbart.

Jutta legte auf.

Kai und ich schauten uns fragend an und Jutta meinte nur “Wir haben beide einen Job auf der Insel”

Meine Kinnlade viel runter und Kai wusste nicht ob er sich freuen oder heulen sollte.

“Wie, was…..” ich kam erst überhaupt nicht klar.

Sie erzählte mir, daß die nette Dame es erst jetzt geschafft habe sich auf ihre Bewerbung zu melden und hatte mit Jutta direkt ein Interview am Telefon gemacht.

Sie muß wohl überzeugt haben, und uns beiden !!!! wurde eine Stellenzusage gemacht.

Wir konnten leider nicht ins Detail gehen, da Jutta`s Mittagspause zu Ende war.

Na toll… somit war jeder mit seinen Gedanken allein……

Endlich wieder zu Hause.

17. April 2009

Die Woche war Gottseidank irgendwann mal rum.

Wir haben zwar die gemeinsame Zeit genossen, aber zu Hause ist es eben doch am schönsten!

Jutta und auch ich mußten direkt einen Tag nach dem Urlaub wieder arbeiten.

Es war Mittagspause und ich hatte das Essen gemacht.

Irgendwie waren wir gut ne halbe Stunde später dran und genossen noch das tolle mal als plötzlich das Telefon bimmelte!

Nicht für mich, sagte ich….. Jutta ging ran…..

Thessaloniki wir kommen

17. April 2009

Früh morgends um 2 sind wir mit dem Auto aufgebrochen um pünktlich in Düsseldorf zu sein.

Angekommen brauchte ich erstmal einen Kaffee um einigermaßen ins Leben zu kommen.

Kurz vor Abflug kaufte ich mir noch das Mallorca Magazin. Macht ja auch Sinn, nach Griechenland zu reisen und das Mallorca Magazin im Koffer zu haben:-)

Dort angekommen, checkten wir ein, und erkundeten diese Chaos Stadt.

Aber das soll hier nicht das Thema sein!

Wir hatten viel Zeit zum Reden. Planten die Wohnung unseres Sohnes und ich las Abends meine lieblings Lektüre.

Im Anzeigenteil fand ich ein Hostal auf Mallorca. Es solle verkauft werden für schlappe 330000€.

Also fing ich wieder an zu träumen…….grins….

Nun, Jutta kennt mich ja schon ein paar Tage und so ohne Stress und mit viel Zeit haben wir irgendwann das Hostal schon gedanklich eingerichtet und betrieben.

Jutta meinte nur, daß sie aber dann einen Lupo Cabrio bekommen will, damit sie auf der Insel auch schön rumfahren kann.

Ich sagte nichts dazu. Meine Gedanken waren gaaaz weit weg. Den Lupo Cabrio gibts ja schliesslich nicht!
Am nächsten Tag shoppten wir wieder so  durch den Ort.

Irgendwo war ein Laden mit “International Press”

Juhuuu… die hatten die Bildzeitung!

Zwar schon einen Tag alt, aber besser wie nichts!

Als wir Abends wieder auf dem Zimmer waren, blätterte Jutta so durch diese Zeitung.

Ich dachte mich trifft der Schlag.

Nichts Ahnend schaute ich so gelangweilt mit undwassprang mir entgegen…….

Die Neuvorstellung den super tollen neuen Lupo Cabrio!

Ich wußte nicht wo ich mit meiner Gänsepelle hinsollte.

War das ein Zeichen?!?!?!?

Jutta hatte nochmals ihre Bedenke wegen Südlichen Ländern ausgesprochen. Wir Erinnern uns…… Hygiene,Wasser,Essen usw.

Sie meinte, daß wenn Kai auszieht sie gerne mit mir Deutschland verlassen wollte.

Nur eben KEINE südlichen Länder!

Wir einigten uns auf Holland. Wir mögen beide das Land und Leute und Jutta kommt mit der Sprache bestens klar.

Ich besorgte mir einen Hollandisch Sprachkurs samt CD.

Die eigene Wohnung

17. April 2009

Es war gerade mitte März, da saß unser Sohn Kai mit uns im Wohnzimmer und fragte so durch die Blume, was denn alles so in Nebenkosten erhalten ist.

Sämtliche Alarmglocken schrillten bei uns beiden.

Bedeutet das etwa unser Sohn will Ausziehen? Er hat doch von Jutta Ausziehverbot bis er 30 ist bekommen :-)

Mein Problem war nur, daß Jutta am Anfang unserer Beziehung gesagt hat, daß sie mit mir mitgehen würde, wenn Kai mal nichtmehr zu Hause lebt!
NEIN…. er wollte das ja nur aus Interesse wissen… stststststst

Nach einem bischen hin und her labern sprudelte es so aus ihm raus.

Er beschäftigt sich schon seit geraumer Zeit mit dem Thema und fühle sich nun reif um endlich auf eigenen Beinen zu stehen.

Naja er ist Volljährig. Was soll man dagegen sagen.

STRIKE war mein erster Gedanke. Kai zieht aus und wir können gehen! Tja Jutta, Dumm gelaufen :-)

Aber nein. Das war nur mein erster Gedanke……
Wir haben ihm natürlich alles negative der Welt aufgezählt was so eine eigene Wohnung mit sich bringen kann.

Wir versuchten ihn zu  Überreden erst seine Lehre zu Ende zu machen und dann eine eigene Wohnung zu suchen.

Aber es half nichts. Da ist er wie seine Mutter. Was man will, daß will man:-)

Jutta war die ersten Stunden ein klein wenig verstört, fing sich aber dann recht schnell wieder.

Unsere Freunde und natürlich auch die Familie waren erst genau so geplättet wie wir, haben aber dann gemeint er solle es veruchen.

Ok,  wir haben es aktzeptiert und sind ein paar Tage später nach Thessaloniki in den Urlaub gefahren.(Städtetrip kann man empfehlen aber bleibtkeine ganze Woche da. Es ist einfach nicht schön für eine so lange Zeit)

So hatten wir nun eine Woche Zeit über den Auszug unseres Sohnes zu plaudern:-)

Die Stellenausschreibung

17. April 2009

Es war im Januar 2009.

Jutta hatte mal wieder unnötigen Stress von Ihrem Chef bekommen und meinte, “Wenn Du irgendeine passende Stelle für mich findest, schicke meine Bewerbung dahin”

Gesagt getan….In Deutschland nichts passendes Gefunden….. Aber auf Mallorca!

Nunja, man muß anmerken, daß Jutta niemals nach Spanien wollte. Hygiene, Hitze, Essen, Wasser usw. sind nicht Ihre Welt.

Aber das hatte sie im Frust LEIDER nicht erwähnt:-)

Ich hatte ihr zwar mittgeteilt, daß ich eine Bewerbung auf die Insel geschickt hatte, aber es bewußt erst nach 8 Stunden stressigem Job.

Ca. eine Woche später rief kurz vor ihrer Mittagspause eine Dame von der besagten Firma auf Mallorca an.

So schusselig wie ich bin habe ich dieser Dame gesagt, daß meine Frau erst am Freitag Nachmittag erreichbar ist und sie es bitte dann nochmals probieren solle.

Es war Montag, die Dame hätte auch am Dienstag in Jutta`s Mittagspause anrufen können. Aber wie gesagt ich war schusselig!

Im Nachhinein war es genau die richtige Entscheidung. Aber dazu später mehr!

Nunja, am Freitag zur vereinbarten Zeit kam natürlich kein Anruf von Mallorca.

Ich war im ersten Moment gefrustet, aber habe ganz schnell zum normalen Alltag zurückgefunden und dieses Thema totgeschwiegen.

Ich sollte vielleicht erwähnen, daß ich nun seit 17 Jahren mit Jutta zusammen bin und vom ersten Tag…..wirklich täglich….. immer wieder tolle neue Ideen habe um auf “meine” Insel zu gehen.

Alle, wirklich alle meine Familienmitglieder und Freunde nehmen das natürlich überhaupt nicht mehr Ernst und meinen immer nur das ich ruhig weiter Träumen sollte weil Träume darf man ja haben:-)

Wie alles begann!

17. April 2009

Zuerst möchte ich uns mal Vorstellen.

Ich heiße Stefan, bin 40 Jahre alt und seit fast einem Jahr glücklich verheiratet.

Meine gleichaltige Frau Jutta und unser 17 Monate alter Mischlingshund Gismo sind die auswanderwilligen.

Unsere beiden Söhne Kevin und Kai (beide mittlerweile 19 Jahre alt)  sind in Deutschland in der Lehre und teilen (wenigstens im Moment) unsere Leidenschaft nicht :-)

Kai lebt bei uns in der Wohnung und Kevin bei seiner Mutter. ( Ja ich bin geschieden)
Nunja nun zu unserer Geschichte…….

Wen es Interessiert!

8. August 2006

Zum einen habe ich diese Story niedergeschrieben, weil ich gerne in einem Jahr schmuntzeln möchte wie Dumm man sich anstellen kann, und zum anderen weil jeder der uns kennt immer die gleichen Fragen stellt:-)

Also labert nicht…. lest!



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